18 | 05 | 2012
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Fibromyalgie

Die Fibromyalgie gehört zu den somatoformen Schmerzstörungen, das heißt die Erkrankung lässt sich nicht oder nur unzureichend auf eine organische Ursache zurückführen, sodass der Ursprung der chronischen psychogenen Schmerzen in seelischen Ursachen vermutet wird. Die Erkrankung tritt zunächst schleichend und unauffällig auf, zeigt sich dann aber in verschiedenen Symptomen wie einem breit gefächerten Auftreten von Schmerzen über den gesamten Bewegungsapparat mit schmerzhaften Druckpunkten, vegetativen Symptomen, Depressionen und Schlafstörungen.

Weiterhin können zahlreiche nichtrheumatische Symptome auftreten, z.B. Müdigkeit, allgemeine Schwäche, Kälteempfindlichkeit sowie Gefühlsstörungen, subjektives Schwellungsgefühl im Bereiche der Hände und Finger, Migräne, Magen-Darm-Beschwerden oder Herzrhythmusstörungen.

 

Vielfältige Entstehungsursachen

Sowohl zur Entstehung als auch zu den Wirkungsmechanismen der Fibromyalgie gibt es unterschiedliche wissenschaftliche Vermutungen. Grundlegend ist allerdings die Annahme, dass sich seelischer Schmerz in körperlichem Schmerz äußert, da das Schmerzerleben eng mit verschiedenen Erlebensinhalten verknüpft ist.

Neben einer genetisch bedingten Vorprägung werden im psychischen und psychosomatischen Bereich auch eine veränderte Schmerzwahrnehmung und –verarbeitung, psychosozialer Stress und frühe seelische Negativerfahrungen bis hin zu posttraumatischen Belastungsstörungen angenommen. Die psychischen Komponenten sind daher vermutlich sowohl an der Entstehung wie auch in der Aufrechterhaltung der Beschwerden maßgeblich beteiligt.

 

Die Methode: trancemed-Autokreativhypnose

Die Kreativhypnosetherapie nimmt einen hohen Stellenwert bei der therapeutischen Behandlung der Fibromyalgie ein, da das ganzheitliche Behandlungskonzept sowohl auf die körperlichen Beschwerden als auch auf die Behandlung der psychischen Ursachen abzielt.

Neben Maßnahmen zur Schmerztherapie beinhaltet die Kreativhypnose-Therapie zur Behandlung der Fibromyalgie vor allem die folgenden Zielsetzungen:

 

  • Reduzierung von Stress, Anspannung und Belastungen
  • Verbesserung der eigenen Körperwahrnehmung
  • Aktivierung der körpereigenen Kraftreserven
  • Stärkung des Selbstwertgefühls
  • Aufarbeitung der Lebensgeschichte
  • Neubewertung früherer seelischer Erfahrungen bzw. Verletzungen



Unterstützend werden bei Fibromyalgie die folgenden Methoden angewendet:

    • Durch eine tiefe Entspannung während der hypnotischen Trance wird auf natürliche Weise die Erholung des Körpers und der Psyche gefördert.
    • Versagensängste und negative Gedanken werden effektiv bearbeitet und somit durch positive Gefühle abgelöst. Einem Wiederauftreten wird vorgebeugt, indem der Betroffene lernt, die ursächlichen Emotionen zu verstehen und eine Neuorientierung ermöglicht wird.
    • Suggestionen wirken auf die neue Wahrnehmung der Situation ein: dem „Gleichgültigwerden“ wird entgegen gewirkt und die Wahrnehmung der Angst- bzw. Ablehnungsgefühle wird verändert.
    • Konfliktlösende hypnotherapeutische Interventionen können Seele und Körper entlasten. Seelische Reifung und Neuorientierung werden sanft gefördert.
    • Als ergänzendes Verfahren im Rahmen der Hypnosetherapie wird EMDR eingesetzt. Mit dieser Therapiemethode können Traumata und schwierige Erlebnisse besonders effektiv verarbeitet werden.
    • Moderne energetische Techniken harmonisieren den inneren Energiefluss und Blockaden wie Wut, Scham oder Trauer bezüglich der Symptomatik werden gelöst. Das innere Gleichgewicht wird gefördert.
    • Das Immunsystem, vegetative Funktionen und der Stoffwechsel können durch die Hypnose direkt stimuliert werden – die Anzahl der abwehrwirksamen Blutkörperchen nimmt während der Hypnose zu. So wird das Selbstheilungspotential des Körpers gesteigert und die Fähigkeit des Körpers zu einem normalen, „symptomfreien“ Alltag gefördert.
    • Unterstützend werden Neuro- und Biofeedback dazu genutzt, um den hypnotischen Zustand anhand von verschiedenen Messwerten für den Patienten sichtbar zu machen. Die deutlich sichtbaren Veränderungen der Kurven auf dem Bildschirm zeigen dem Patienten nicht nur, dass er sich nachweislich in einer hypnotischen Trance befunden hat, sondern auch welche Fortschritte der Patient währenddessen gemacht hat.
    • Unbewusst möglicherweise vorhandene Sekundärgewinne werden transformiert.