22 | 05 | 2012
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Sexualstörungen beim Mannes

Wirkung der Hypnosetherapie: Sexualstörungen beim Mann
 

Sexuellen Funktions- und Erlebnisstörungen können vielfache körperliche Ursachen zu Grunde liegen, die von allgemein-körperlichen Krankheiten und Erschöpfungszuständen bis zu Organbefunden am Genital oder Krankheiten des Zentralnervensystems reichen. Auch die Einnahme von Medikamenten, Nikotin, Alkohol und sonstigen Drogen kann zu sexuellen Störungen führen.

Ebenso häufig sind allerdings psychoreaktive Entstehungsbedingungen und partnerschaftliche Probleme der Hintergrund für ein gestörtes Sexualleben. Obwohl vorwiegend Männer von funktionellen sexuellen Störungen betroffen sind, treten ebenso bei Frauen sexuelle Hemmungen auf.

Im Folgenden werden die häufigsten Sexualstörungen bei Männern aufgelistet und erklärt.

Keine Lust auf irgendwas – Alibidinie

Die so genannte Alibidinie (Lustlosigkeit) ist eine sexuelle Appetenzstörung, bei der  sich das sexuelle Verlangen sowie die sexuelle Phantasie des Mannes abschwächt oder sogar gänzlich aufhebt. Viele Betroffene stellen infolgedessen ihre Männlichkeit an sich in Frage.

Die Ursachen dafür sind meist körperliche Störungen, Medikamenteneinnahme, Erschöpfungszustände (Burnout), Partnerschaftskonflikte oder andere psychische Belastungen. Ein primärer Libidomangel spricht dabei für eine rein körperliche Ursache. Wenn dem Libidomangel allerdings zunächst eine Erektionsstörung vorausgegangen ist, sind psychoreaktive Ursachen wahrscheinlich.

 

Wenn es einfach nicht klappen will – Erektionsstörungen

Bei einer erektilen Dysfunktion sind die Dauer und/oder die Stärke der Erektion trotz sexuellen Begehrens nicht ausreichend für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr, da die Erektion unregelmäßig, unvollständig oder in selteneren Fällen gar nicht eintritt. Als Ursache für die Erektionsschwäche kommen im einfachsten Falle willentliche Anstrengung und eine übersteigerte Erwartungsspannung in Frage.

 

Schon vorbei? – Ejakulationsstörungen

Als Ejakulationsstörung wird ein gestörter Ejakulationsablauf bei einem körperlich gesunden Mann bezeichnet. Dabei kann die Ejakulation meist nicht ausreichend kontrolliert werden, sodass die Ejakulation zu früh erfolgt, entweder noch vor Einführen des Gliedes oder bereits unmittelbar danach. Diese Form der sexuellen Störung ist auch bei der Partnerin mit einer Erektionsschwäche und Orgasmusstörungen verbunden. Ähnlich wie bei Erektionsstörungen, kann die Ejakulationsstörung durch willentliche Anstrengung und eine gesteigerte Erwartungsspannung ausgelöst werden.

Störfaktoren bei Erektionsstörungen

Die wichtigsten und am häufigsten auftretenden Störfaktoren sind:

  • negative, aversiv wirkende Vorerfahrungen
  • berufliches Versagen
  • geringe persönliche Kommunikation mit der Partnerin
  • Überforderung durch die Partnerin
  • zu hohe sexuelle Ansprüche und Erwartungen an sich selbst

Unter diesen Voraussetzungen kann ein psychoreaktiver Störfaktor (ein „Teufelskreis“) entstehen: die Erwartungsangst führt zur Gliederschlaffung, die Gliederschlaffung wiederum führt zur gesteigerten Erwartungsangst. Dabei beginnt der Betroffene häufig, seine männliche Identität auf Grund der sexuellen Insuffizienz in Frage zu stellen. Es kommt zu Gefühlen der Unsicherheit und Beschämung und führt schließlich oftmals zu Selbstwertkrisen.

 

Sexualität neu erleben – wie Kreativhypnose helfen kann

Unabhängig vom Geschlecht der Betroffenen werden sexuelle Störungen und die einhergehenden Einschränkungen von den meisten Betroffenen einfach als gegeben hingenommen. Das hängt zum einen damit zusammen, dass die eigene Sexualität etwas sehr Persönliches und Intimes ist – sexuelle Störungen werden dabei als peinlich wahrgenommen und sind ein Tabuthema. Zum anderen steigt mit zunehmendem Alter auch die Bereitschaft, sich mit der Situation zu arrangieren, statt sie ändern zu wollen.

Dass ein unerfülltes Sexualleben dabei auch das langsame Ende der Partnerschaft bedeuten kann und die nächste Selbstwertkrise bereits in Sicht ist, wird scheinbar widerstandslos in Kauf genommen – dabei kann mit modernen Hypnosetechniken gerade im Bereich der sexuellen Störungen vieles zum Besseren gewendet werden.

Betroffene sollten ihren Hypnosetherapeuten daher als Vertrauensperson betrachten und offen über Probleme sprechen, denn nur so kann eine Situation verbessert werden. Der Hypnosetherapeut ist dabei nicht nur zur Diskretion verpflichtet, sondern verfügt auch über entsprechend weitreichende Erfahrungen bei den verschiedensten Sorgen und Problemen der Menschen. Dabei gilt: es gibt nichts, was es nicht gibt und peinlich ist nur, was hingenommen wird, obwohl es zum Positiven gewendet werden kann.

Obwohl sexuelle Probleme meist emotionaler oder psychischer Natur sind, können diese auch auf körperlichen Ursachen basieren. Ein verantwortungsbewusster Therapeut wird daher erst mit der Behandlung des Problems beginnen, nachdem körperliche Ursachen von einem Arzt ausgeschlossen wurden. 

 

Die Methode: trancemed-Autokreativhypnose

Bei sexuellen Störungen können folgende Behandlungsansätze angewendet werden:

Mangelndes sexuelles Verlangen: Während einer starken Trance wird das Unterbewusstsein aufgefordert, im Gedächtnis nach positiven sexuellen Erfahrungen zu suchen. Mit Hilfe von Suggestionen werden schließlich die positiven Gefühle neu belebt. So werden scheinbar vergessene Erregungszustände, Erinnerungen und innere Fantasien hervorgeholt, die dann im alltäglichen Leben wieder zum Tragen kommen können.

Orgasmusstörungen: Durch konfliktlösende, hypnotherapeutische Interventionen werden die Seele und somit auch der Organismus entlastet, sodass die seelische Reifung und Neuorientierung sanft gefördert werden. So kann die Fähigkeit eines körperlichen Neuerlebens entdeckt und entwickelt werden. Im Rahmen einer Kreativhypnose kann das störende Gefühl aufgedeckt und verarbeitet werden.

Gesteigerte sexuelle Appetenz: Der Lebensstil des Betroffenen wird besprochen und analysiert, dabei sind wichtige Themen insbesondere der übermäßige Sexualtrieb, die einhergehende Bindungsunfähigkeit und Kompensationshandlungen. Das Gefühl hat eine Ursache und mittels Kreativhypnose kann die Ursache gefunden, aufgedeckt und verarbeitet werden. Mit modernen Kreativhypnosetechniken kann schließlich die innere Ausgewogenheit gefördert und das seelische Gleichgewicht wiederhergestellt werden.

Erektionsstörungen: Das Unterbewusstsein wird innerhalb der Trance aufgefordert, im Gedächtnis nach positiven sexuellen Erfahrungen zu suchen, bei denen Ängste, Erektionsstörungen und Gefühle der Überforderung noch nicht vorhanden waren. Positive Suggestionen über das Unterbewusstsein fördern schließlich das sexuelle Erleben ohne Versagensängste, sodass es wieder zu einer normalen Erektion kommen kann. Gleichzeitig wird über eine starke Kreativtrance das Gefühl der Blockade aufgearbeitet und so innere Störungsgefühle überwunden.

Ejakulationsstörungen: Mit Hilfe moderner analytischer Methoden werden die emotionalen Ursachen sowie die psychoreaktiven Entstehungsbedingungen des Betroffenen ermittelt und entweder aufgelöst oder in einen positiven Zusammenhang transformiert. So genannte Stopp-Suggestionen können eingesetzt werden, um den üblichen Verhaltensablauf zu unterbrechen, sodass eine vorzeitige Ejakulation besser kontrolliert werden kann. Gleichzeitig wird innerhalb der unbewussten Gefühlswelt geklärt, ob es Ursachen für diese Störung gibt.

Unterstützend werden bei allen Formen der sexuellen Störung die folgenden Methoden angewendet:

  • Durch eine tiefe Entspannung während der hypnotischen Trance wird auf natürliche Weise die Erholung des Körpers und der Psyche gefördert.
  • Versagensängste und negative Gedanken werden effektiv bearbeitet und somit durch positive Gefühle abgelöst. Einem Wiederauftreten wird vorgebeugt, indem der Betroffene lernt, die ursächlichen Emotionen zu verstehen und eine Neuorientierung ermöglicht wird.
  • Suggestionen wirken auf die neue Wahrnehmung der Situation ein: dem „Gleichgültigwerden“ wird entgegen gewirkt und die Wahrnehmung der Angst- bzw. Ablehnungsgefühle wird verändert.
  • Konfliktlösende hypnotherapeutische Interventionen können Seele und Körper entlasten. Seelische Reifung und Neuorientierung werden sanft gefördert.
  • Als ergänzendes Verfahren im Rahmen der Hypnosetherapie wird EMDR eingesetzt. Mit dieser Therapiemethode können Traumata und schwierige Erlebnisse besonders effektiv verarbeitet werden.
  • Moderne kreativtrance-energetische Techniken harmonisieren den inneren Energiefluss und Blockaden wie Wut, Scham oder Trauer bezüglich der Symptomatik werden gelöst. Das innere Gleichgewicht wird gefördert.
  • Das Immunsystem, vegetative Funktionen und der Stoffwechsel können durch die Hypnose direkt stimuliert werden – die Anzahl der abwehrwirksamen Blutkörperchen nimmt während der Hypnose zu. So wird das Selbstheilungspotential des Körpers gesteigert und die Fähigkeit des Körpers zu normaler, „symptomfreier“ Sexualität gefördert.
  • Unterstützend werden Neuro- und Biofeedback dazu genutzt, um den hypnotischen Zustand anhand von verschiedenen Messwerten für den Patienten sichtbar zu machen. Die deutlich sichtbaren Veränderungen der Kurven auf dem Bildschirm zeigen dem Patienten nicht nur, dass er sich nachweislich in einer hypnotischen Trance befunden hat, sondern auch welche Fortschritte der Patient währenddessen gemacht hat.
  • Unbewusst möglicherweise vorhandene Sekundärgewinne werden transformiert.

Die trancemed®-Kreativhypnose hilft Ihnen, die unbewussten Ängste, Gefühle oder Bedürfnisse des Körpers und der Seele zu verstehen, die sich hinter der Sexualstörung verbergen und so zu verändern, dass Sie sich wieder wohl fühlen können. Da bei der Entstehung der Störung verschiedene Faktoren zusammenspielen, kann die Behandlung eine ganzheitliche Vorgehensweise erfordern. Besonders großen Wert legen wir dabei auf die Kreativhypnose-Therapie, die auf die psychosozialen Faktoren der Störung abzielt. So sollen vor allem Unsicherheiten und Ängste, aber auch Blockaden beseitigt werden. Gleichzeitig soll der Patient aber auch ein inneres Gespür dafür entwickeln, im Berufs- sowie Privatleben symptomverstärkende oder auslösende Stressfaktoren zu erkennen und soweit wie möglich auch zu entfernen.

Individuell kann die Therapie ergänzt werden durch unterstützende Naturheilverfahren (Homöopathie, Akupunktur, Ernährungsberatung…) sowie durch das Erlernen von Entspannungsübungen, die dann Zuhause angewendet werden können (autogenes Training, Selbsthypnose…). Für den alltäglichen Stressabbau sind aber in jedem Falle ein regelmäßiger Tagesablauf und täglich ausreichend viel Bewegung wichtig. Im Rahmen einer Therapie erfolgt die Behandlung durch die Praxen im trancemed-Zentrum, andernfalls wird innerhalb eines Coachingprozesses gearbeitet.