28 | 07 | 2014
Sexuelle-stoerungen-allgemein

Sexuelle Störungen und Probleme - Heilung bzw. Veränderung entsteht zuerst im Kopf!

Neue Erkenntnisse, neue Möglichkeiten und effiziente Lösungen.

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 Das Gehirn verarbeitet, organisiert und verwaltet Wahrnehmungen, Emotionen, Gefühle und Verhalten, dazu zählen :

Ängste, Phobien, Schwindel, Zwänge, Schmerzen, Ess- und Schlafstörungen, Schwitzattacken, Erröten, Stress, Burnout, Empfindungsstörungen, Traumata, Lust und Unlust, Konzentration, Motivation, Rauch-, Trink- und Essverhalten , Tic's, Sexualität sowie Gefühle, wie z.B. Wut, Traurigkeit, Liebe, Hass, Scham, Schuld oder Eifersucht.

Aufgrund von chronischen "inneren Wahrnehmungskonflikten" (z.B. Versagensängste), Überlastungen oder extremen Erlebnissen (z.B. Kindheitserfahrungen) kann es in der Körper-, Gefühls- und Emotionswelt zu Veränderungen kommen. In den Gedanken der Betroffenen kann es zu Grübelgedanken kommen, Ängste entwickeln sich oder der Betroffene empfindet eine körperliche Berührung als Schmerzgefühl.
Oftmals kommen dann im Verlauf des Problems weitere Gefühle hinzu, z.B. gereizt, müde, schlapp, lustlos, leer, ausgebrannt, traurig, nervös, unruhig und sind mit sich, der Partnerschaft oder dem Umfeld unzufrieden.
Fakt ist: Wir werden durch unsere hochkomplexe Gefühlswelt gesteuert. Wir können entscheiden, ob wir die Gefühle kurzzeitig unterdrücken, chronisch ignorieren oder ausleben. Chronisch unterdrückte Gefühle suchen sich oftmals einen körperlichen Weg, die Betroffenen spüren Schmerzen, Anspannungen, Unruhe, Schwitzattacken, Zwangsgedanken, Grübelgedanken oder Schmerzen...!
Ursache und Auslöser von sexuelle Störungen sind schleichende Prozesse, oftmals über Jahre anhaltende "falsche Gefühlsverarbeitungen" im Gehirn - nicht selten begünstigen bereits vorhandene Denk- und Verhaltensmuster ddie sexuelle Störungen (Scham- und Schulkdgefühle).

 
Die Therapiemethode und unsere erfolgreichste Präventivmethode: 

Selbstbestimmte Kreativhypnose® 
(eine spezielle Form der aktiven Tiefenkonzentration als Zugang zur Gefühlswelt) 
Die trancemed-Therapeuten Marianne und Herbert Schraps haben starke weltweit anerkannte Methoden und Techniken zur Behandlung von sexuellen Störungen weiterentwickelt und mit den erfolgreichsten Therapie- und Coachingmethoden verknüpft. Daraus entwickelte sich die selbstbestimmte Kreativhypnose, ein besonders starker und zugleich auch sanfter Zugang zur unbewussten Gefühlswelt.

Kurzfristige und dauerhafte Lösungen sind möglich
Mit Hilfe der Kreativhypnose ist es möglich bereits in der ersten Sitzung eine Art Bestandsaufnahme des seelischen Gleichgewichtes durchzuführen. 
Dabei wird das unbewusste Körpergefühl und das Körpergedächtnis analysiert. Anhand dieser Analyse müssen so tiefgreifende Durchbrüche nicht länger eine Sache von Jahren sein, sondern können häufig binnen faszinierend kurzer Zeit erzielt werden. Damit gehört Kreativhypnose zu den kraftvollsten Therapie-, Mental- und Coachingtechniken.

Rufen Sie uns einfach an - Tel: 0800 - 555 2424  oder  05207 - 924281
(nur Selbstzahler oder Privatpatienten) 

 Therapeuten-Rückruf-Kontakt - zum Mailformular

Die Erfolge der lösungsorientierten Kreativhypnose® 
beruhen auf  starken Verbindungen von:
Selbstbestimmer med.klinischer Heilhypnose, Mentaltraining, Neurofeedback (Gehirnwellenaktivitätsmuster harmonisieren), EMDR (Veränderung neuronaler unbewusster Verknüpfungen von Angst machenden Situationen bzw. Bildern mit dem auslösenden Gefühl) , Biofeedback (verändern automatisierter Körperprozesse wie Hauttemperatur, Schweizdrüsen, Atemfrequenz, Herzratenvariabilität, und Muskelspannung) und speziell auf die Kreativhypnose abgestimmte naturheilkundliche Therapien (z.B. Akupunktur, Phytotherapie, Komplexmittelhomöopathie) 
sowie aus dem Bereich:
Selbsthypnose, Hypnose, EMDR-Therapie, Neuro-Linguistischen Programmierung (NLP), Mentaltraining, Neuro-Psychologie, Biofeedback-Training, Neurofeedback-Therapie sowie der Schema-Therapie, Gestalttherapie, Verhaltenstherapie und der Tiefenhypnose.
Therapeuten setzen zusätzlich auch Naturheilkunde, Osteopathie, Akupunktur und Homöopathie ein.

 Kreativhypnose - der direkte Weg zum Unbewussten, denn das Gehirn ist die zentrale Schalt-, Steuer- und Verwaltungszentrale für alle Gefühle, das Verhalten und für Schmerzwahrnehmungen. 

 Mit der von uns entwickelten Kreativhypnose® finden Sie Ihren Zugang zur inneren (unbewussten) Gefühlswelt und können so Einfluss nehmen.

   Details zum Thema: >>sexuelle Störungen beim Mann
Details zum Thema: >>sexuelle Störungen bei der Frau
Lösungen entstehen nur im Kopf!*

Sexuelle Störungen beim Mann: 

Sexuellen Funktions- und Erlebnisstörungen können vielfache körperliche Ursachen zu Grunde liegen, die von allgemein-körperlichen Krankheiten und Erschöpfungszuständen bis zu Organbefunden am Genital oder Krankheiten des Zentralnervensystems reichen. Auch die Einnahme von Medikamenten, Nikotin, Alkohol und sonstigen Drogen kann zu sexuellen Störungen führen.

Ebenso häufig sind allerdings psychoreaktive Entstehungsbedingungen und partnerschaftliche Probleme der Hintergrund für ein gestörtes Sexualleben. Obwohl vorwiegend Männer von funktionellen sexuellen Störungen betroffen sind, treten ebenso bei Frauen sexuelle Hemmungen auf.

Im Folgenden werden die häufigsten Sexualstörungen bei Männern aufgelistet und erklärt.

Keine Lust auf irgendwas – Alibidinie

Die so genannte Alibidinie (Lustlosigkeit) ist eine sexuelle Appetenzstörung, bei der  sich das sexuelle Verlangen sowie die sexuelle Phantasie des Mannes abschwächt oder sogar gänzlich aufhebt. Viele Betroffene stellen infolgedessen ihre Männlichkeit an sich in Frage.

Die Ursachen dafür sind meist körperliche Störungen, Medikamenteneinnahme, Erschöpfungszustände (Burnout), Partnerschaftskonflikte oder andere psychische Belastungen. Ein primärer Libidomangel spricht dabei für eine rein körperliche Ursache. Wenn dem Libidomangel allerdings zunächst eine Erektionsstörung vorausgegangen ist, sind psychoreaktive Ursachen wahrscheinlich.

Wenn es einfach nicht klappen will – Erektionsstörungen

Bei einer erektilen Dysfunktion sind die Dauer und/oder die Stärke der Erektion trotz sexuellen Begehrens nicht ausreichend für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr, da die Erektion unregelmäßig, unvollständig oder in selteneren Fällen gar nicht eintritt. Als Ursache für die Erektionsschwäche kommen im einfachsten Falle willentliche Anstrengung und eine übersteigerte Erwartungsspannung in Frage.

Schon vorbei? – Ejakulationsstörungen

Als Ejakulationsstörung wird ein gestörter Ejakulationsablauf bei einem körperlich gesunden Mann bezeichnet. Dabei kann die Ejakulation meist nicht ausreichend kontrolliert werden, sodass die Ejakulation zu früh erfolgt, entweder noch vor Einführen des Gliedes oder bereits unmittelbar danach. Diese Form der sexuellen Störung ist auch bei der Partnerin mit einer Erektionsschwäche und Orgasmusstörungen verbunden. Ähnlich wie bei Erektionsstörungen, kann die Ejakulationsstörung durch willentliche Anstrengung und eine gesteigerte Erwartungsspannung ausgelöst werden.

Störfaktoren bei Erektionsstörungen

Die wichtigsten und am häufigsten auftretenden Störfaktoren sind:

  • negative, aversiv wirkende Vorerfahrungen
  • berufliches Versagen
  • geringe persönliche Kommunikation mit der Partnerin
  • Überforderung durch die Partnerin
  • zu hohe sexuelle Ansprüche und Erwartungen an sich selbst

Unter diesen Voraussetzungen kann ein psychoreaktiver Störfaktor (ein „Teufelskreis“) entstehen: die Erwartungsangst führt zur Gliederschlaffung, die Gliederschlaffung wiederum führt zur gesteigerten Erwartungsangst. Dabei beginnt der Betroffene häufig, seine männliche Identität auf Grund der sexuellen Insuffizienz in Frage zu stellen. Es kommt zu Gefühlen der Unsicherheit und Beschämung und führt schließlich oftmals zu Selbstwertkrisen.

Sexualität neu erleben – wie Kreativhypnose helfen kann

Unabhängig vom Geschlecht der Betroffenen werden sexuelle Störungen und die einhergehenden Einschränkungen von den meisten Betroffenen einfach als gegeben hingenommen. Das hängt zum einen damit zusammen, dass die eigene Sexualität etwas sehr Persönliches und Intimes ist – sexuelle Störungen werden dabei als peinlich wahrgenommen und sind ein Tabuthema. Zum anderen steigt mit zunehmendem Alter auch die Bereitschaft, sich mit der Situation zu arrangieren, statt sie ändern zu wollen.

Dass ein unerfülltes Sexualleben dabei auch das langsame Ende der Partnerschaft bedeuten kann und die nächste Selbstwertkrise bereits in Sicht ist, wird scheinbar widerstandslos in Kauf genommen – dabei kann mit modernen Hypnosetechniken gerade im Bereich der sexuellen Störungen vieles zum Besseren gewendet werden.

Betroffene sollten ihren Hypnosetherapeuten daher als Vertrauensperson betrachten und offen über Probleme sprechen, denn nur so kann eine Situation verbessert werden. Der Hypnosetherapeut ist dabei nicht nur zur Diskretion verpflichtet, sondern verfügt auch über entsprechend weitreichende Erfahrungen bei den verschiedensten Sorgen und Problemen der Menschen. Dabei gilt: es gibt nichts, was es nicht gibt und peinlich ist nur, was hingenommen wird, obwohl es zum Positiven gewendet werden kann.

Obwohl sexuelle Probleme meist emotionaler oder psychischer Natur sind, können diese auch auf körperlichen Ursachen basieren. Ein verantwortungsbewusster Therapeut wird daher erst mit der Behandlung des Problems beginnen, nachdem körperliche Ursachen von einem Arzt ausgeschlossen wurden. 

 

Die Methode außerhalb von Therapie und Diagnose: trancemed-Autokreativhypnose (Präventivmethode)

Im Rahmen einer Heilbehandlung (z.B. über die Hypnosepraxis Marianne und Herbert Schraps) könnten bei sexuellen Störungen und Versagensängsten folgende Behandlungsansätze angewendet werden:

Orgasmusstörungen: Durch konfliktlösende, hypnotherapeutische Interventionen werden die Seele und somit auch der Organismus entlastet, sodass die seelische Reifung und Neuorientierung sanft gefördert werden. So kann die Fähigkeit eines körperlichen Neuerlebens entdeckt und entwickelt werden. Im Rahmen einer Kreativhypnose kann das störende Gefühl aufgedeckt und verarbeitet werden.

Gesteigerte sexuelle Appetenz: Der Lebensstil des Betroffenen wird besprochen und analysiert, dabei sind wichtige Themen insbesondere der übermäßige Sexualtrieb, die einhergehende Bindungsunfähigkeit und Kompensationshandlungen. Das Gefühl hat eine Ursache und mittels Kreativhypnose kann die Ursache gefunden, aufgedeckt und verarbeitet werden. Mit modernen Kreativhypnosetechniken kann schließlich die innere Ausgewogenheit gefördert und das seelische Gleichgewicht wiederhergestellt werden.

Erektionsstörungen: Das Unterbewusstsein wird innerhalb der Trance aufgefordert, im Gedächtnis nach positiven sexuellen Erfahrungen zu suchen, bei denen Ängste, Erektionsstörungen und Gefühle der Überforderung noch nicht vorhanden waren. Positive Suggestionen über das Unterbewusstsein fördern schließlich das sexuelle Erleben ohne Versagensängste, sodass es wieder zu einer normalen Erektion kommen kann. Gleichzeitig wird über eine starke Kreativtrance das Gefühl der Blockade aufgearbeitet und so innere Störungsgefühle überwunden.

Ejakulationsstörungen: Mit Hilfe moderner analytischer Methoden werden die emotionalen Ursachen sowie die psychoreaktiven Entstehungsbedingungen des Betroffenen ermittelt und entweder aufgelöst oder in einen positiven Zusammenhang transformiert. So genannte Stopp-Suggestionen können eingesetzt werden, um den üblichen Verhaltensablauf zu unterbrechen, sodass eine vorzeitige Ejakulation besser kontrolliert werden kann. Gleichzeitig wird innerhalb der unbewussten Gefühlswelt geklärt, ob es Ursachen für diese Störung gibt.

Unterstützend werden bei allen Formen der sexuellen Störung die folgenden Methoden angewendet:

    • Durch den sanften hypnotischen Zugang zur unbewussten Gefühlswelt können mit Hilfe der trancemed-Gefühlsanalyse die unbewussten Verbindungen (Denk- und Verhaltensmuster) aus allen relevanten Lebensbereichen mit hoher Präzision hypnotisch abgefragt werden. Die trancemed-Gefühlsanalyse übertrifft unsere bisherige Erfahrungen und übertrifft alle Erwartungen. Sie gleicht einem Schnell-Test, durch den Sie oft erstaunlich schnell die Lösung für Ihre Probleme finden.
    • Versagensängste und negative Gedanken werden effektiv bearbeitet und somit durch positive Gefühle abgelöst. Einem Wiederauftreten wird vorgebeugt, indem der Betroffene lernt, die ursächlichen Emotionen zu verstehen und eine Neuorientierung ermöglicht wird.
    • Suggestionen wirken auf die neue Wahrnehmung der Situation ein: dem „Gleichgültigwerden“ wird entgegen gewirkt und die Wahrnehmung der Angst- bzw. Ablehnungsgefühle wird verändert.
  • Konfliktlösende hypnotherapeutische Interventionen können Seele und Körper entlasten. Seelische Reifung und Neuorientierung werden sanft gefördert.
    • Als ergänzendes Verfahren im Rahmen der Hypnosetherapie wird EMDR eingesetzt. Mit dieser Therapiemethode können Traumata und schwierige Erlebnisse besonders effektiv verarbeitet werden.
    • Moderne kreativtrance-energetische Techniken harmonisieren den inneren Energiefluss und Blockaden wie Wut, Scham oder Trauer bezüglich der Symptomatik werden gelöst. Das innere Gleichgewicht wird gefördert.
    • Das Immunsystem, vegetative Funktionen und der Stoffwechsel können durch die Hypnose direkt stimuliert werden – die Anzahl der abwehrwirksamen Blutkörperchen nimmt während der Hypnose zu. So wird das Selbstheilungspotential des Körpers gesteigert und die Fähigkeit des Körpers zu normaler, „symptomfreier“ Sexualität gefördert.
    • Unterstützend werden Neuro- und Biofeedback dazu genutzt, um den hypnotischen Zustand anhand von verschiedenen Messwerten für den Patienten sichtbar zu machen. Die deutlich sichtbaren Veränderungen der Kurven auf dem Bildschirm zeigen dem Patienten nicht nur, dass er sich nachweislich in einer hypnotischen Trance befunden hat, sondern auch welche Fortschritte der Patient währenddessen gemacht hat.
    • Unbewusst möglicherweise vorhandene Sekundärgewinne werden transformiert.

Die trancemed®-Kreativhypnose hilft Ihnen, die unbewussten Ängste, Gefühle oder Bedürfnisse des Körpers und der Seele zu verstehen, die sich hinter der Sexualstörung verbergen und so zu verändern, dass Sie sich wieder wohl fühlen können. Da bei der Entstehung der Störung verschiedene Faktoren zusammenspielen, kann die Behandlung eine ganzheitliche Vorgehensweise erfordern. Besonders großen Wert legen wir dabei auf die Kreativhypnose-Therapie, die auf die psychosozialen Faktoren der Störung abzielt. So sollen vor allem Unsicherheiten und Ängste, aber auch Blockaden beseitigt werden. Gleichzeitig soll der Patient aber auch ein inneres Gespür dafür entwickeln, im Berufs- sowie Privatleben symptomverstärkende oder auslösende Stressfaktoren zu erkennen und soweit wie möglich auch zu entfernen.

Individuell kann die Therapie ergänzt werden durch unterstützende Naturheilverfahren (Homöopathie, Akupunktur, Ernährungsberatung…) sowie durch das Erlernen von Entspannungsübungen, die dann Zuhause angewendet werden können (autogenes Training, Selbsthypnose…). Für den alltäglichen Stressabbau sind aber in jedem Falle ein regelmäßiger Tagesablauf und täglich ausreichend viel Bewegung wichtig. Im Rahmen einer Therapie erfolgt die Behandlung durch die Praxen im trancemed-Zentrum, andernfalls wird innerhalb eines Coachingprozesses gearbeitet.


Wirkung der Hypnosetherapie: Sexualstörungen bei der Frau

Sexuelle Funktions- und Erlebnisstörungen bei Frauen können viele verschiedene körperliche Ursachen haben; sie reichen von allgemein-körperlichen Krankheiten und Erschöpfungszuständen bis hin zu Krankheiten des Zentralnervensystems und organischen Fehlfunktionen am Genital. Auch die Einnahme von Medikamenten, Nikotin, Alkohol und sonstigen Drogen kann zu sexuellen Störungen führen.

 
Ebenso häufig sind allerdings psychoreaktive Entstehungsbedingungen und partnerschaftliche Probleme der Hintergrund für ein gestörtes Sexualleben. Obwohl vorwiegend Männer von funktionellen sexuellen Störungen betroffen sind, treten ebenso bei Frauen sexuelle Hemmungen auf, die ein erfülltes Sexualleben behindern können. Im Gegensatz zu sexuellen Störungen bei Männern ist bei Frauen weniger die körperliche Funktion des Sexualorgans, sondern das Erleben des Geschlechtsverkehrs gestört. Hinzu kommt, dass es bei Frauen während des Geschlechtsverkehrs bereits aus rein körperlichen Gegebenheiten nicht wie beim Mann zur direkten Reizung bestimmter Lustpunkte kommt, sodass auf Seiten der Frau der Geschlechtsverkehr nicht immer mit Lustgefühlen verbunden ist.
 
Das sexuelle Begehren ist bei Frauen in besonderem Maße mit ihren persönlichen Einstellungen, Erfahrungen und Inanspruchnahmen verbunden – dementsprechend ist auch der physiologische Vorgang der Erregung bei Frauen besonders empfindlich und störungsanfällig. Insgesamt kommt bei Frauen sexuelle Inappetenz („Unlust“) im Vergleich zu Männern wesentlich öfter vor und steht fast immer auch im Zusammenhang mit der psychosozialen Rolle der Frau in ihrer Umgebung.
 
Im Folgenden werden die häufigsten Sexualstörungen bei Frauen aufgelistet und erklärt.
 
 
Nur unter Schmerzen – Vaginismus
 
Bei Frauen, die unter Vaginismus leiden, verkrampft sich die Muskulatur der unteren Scheide und des Beckenbodens so stark, dass der Geschlechtsverkehr erheblich behindert oder gar unmöglich wird. Diese schmerzhafte Verkrampfung kann sowohl beim Einführen des Penis als auch beim Einführen eines Fingers oder Tampons auftreten. Häufig ist der Geschlechtsverkehr außerdem mit erheblichen Schmerzen für die Frau verbunden. Wenn organische Ursachen durch einen Arzt ausgeschlossen wurden, hat Vaginismus in den meisten Fällen einen psychodynamischen Hintergrund.
 
 
Ohne Höhepunkt – Orgasmusstörungen
 
Orgasmusstörungen treten in zahlreichen Variationen auf, dabei sind sie manchmal stärker und manchmal schwächer ausgeprägt. Bei manchen Frauen treten sie regelmäßig auf, bei anderen hingegen nur sporadisch.
Für einen Orgasmus gibt es keine Normalform, daher gibt es genauso wenig eine quantitative Definition von Orgasmusstörungen. Eine Orgasmusstörung wird subjektiv bewertet und daher je nach Ausprägung als leichte oder starke Einschränkung empfunden. Ob sie für die Betroffenen relevant sind, hängt zum größten Teil von der partnerschaftlichen Situation und der Bewertung durch den Partner ab.
 
 
Ohne Freude – Frigidität
 
Als Frigidität wird die anhaltende, wiederholte Unfähigkeit zur Lust bzw. zur Erregung während der sexuellen Aktivität bezeichnet. Somit wird eine angemessene Befeuchtung der Vagina nicht erreicht oder kann nicht aufrechterhalten werden.
Oftmals sind eine sexualfeindliche Erziehung oder unangenehme sexuelle Erfahrungen in der Jugend oder der Partnerschaft entscheidende Auslöser zur Entwicklung einer Frigidität.
 
 
Unstillbare Lust – gesteigerte sexuelle Appetenz
 
Unabhängig vom Geschlecht ist das gesteigerte Lustempfinden meist Ausdruck eines mangelnden Selbstwertgefühls und überkommender Erlebnismängel. Männer sehen eine gesteigerte sexuelle Appetenz selbst meistens nicht als dringlich behandlungswürdig an, bei Frauen hingegen stellt das unstillbare sexuelle Begehren häufiger ein Problem dar.
Eine allgemein gestörte Kontaktfähigkeit führt bei Frauen mit sexueller Appetenz nicht selten zu häufig wechselnden sexuellen Beziehungen. Der Erfolg des sexuellen Kontakts reizt zu Wiederholungen und obwohl oftmals eine Enttäuschung folgt (z.B. eine schnell gescheiterte Partnerschaft), wird das begonnene Verhaltensmuster nicht geändert. Besonders junge Frauen sind häufig davon betroffen – dieses Verhalten kann zu einer sexuellen Fehlentwicklung führen, bei der es schließlich im Verlauf zur Bindungsunfähigkeit kommen kann.
 
 
Sexualität neu erleben – wie Hypnose helfen kann
 
Unabhängig vom Geschlecht der Betroffenen werden sexuelle Störungen und die einhergehenden Einschränkungen von den meisten Betroffenen einfach als gegeben hingenommen. Das hängt zum einen damit zusammen, dass die eigene Sexualität etwas sehr Persönliches und Intimes ist – sexuelle Störungen werden dabei als peinlich wahrgenommen und sind ein Tabuthema. Zum anderen steigt mit zunehmendem Alter auch die Bereitschaft, sich mit der Situation zu arrangieren, statt sie ändern zu wollen.
Dass ein unerfülltes Sexualleben dabei auch das langsame Ende der Partnerschaft bedeuten kann und die nächste Selbstwertkrise bereits in Sicht ist, wird scheinbar widerstandslos in Kauf genommen – dabei kann mit modernen Hypnosetechniken gerade im Bereich der sexuellen Störungen vieles zum Besseren gewendet werden.
 
Betroffene sollten ihren Hypnosetherapeuten daher als Vertrauensperson betrachten und offen über Probleme sprechen, denn nur so kann eine Situation verbessert werden. Der Hypnosetherapeut ist dabei nicht nur zur Diskretion verpflichtet, sondern verfügt auch über entsprechend weitreichende Erfahrungen bei den verschiedensten Sorgen und Problemen der Menschen. Dabei gilt: es gibt nichts, was es nicht gibt und peinlich ist nur, was hingenommen wird, obwohl es zum Positiven gewendet werden kann.
 
Obwohl sexuelle Probleme meist emotionaler oder psychischer Natur sind, können diese auch auf körperlichen Ursachen basieren. Ein verantwortungsbewusster Therapeut wird daher erst mit der Behandlung des Problems beginnen, nachdem körperliche Ursachen von einem Arzt ausgeschlossen wurden. 
 
 
Die Methode: trancemed-Autokreativhypnose
 
Bei sexuellen Störungen können folgende Behandlungsansätze angewendet werden:
 
Mangelndes sexuelles Verlangen: Während einer tiefen Trance wird das Unterbewusstsein aufgefordert, im Gedächtnis nach positiven sexuellen Erfahrungen zu suchen. Mit Hilfe von Suggestionen werden schließlich die positiven Gefühle neu belebt. So werden scheinbar vergessene Erregungszustände, Erinnerungen und Fantasien hervorgeholt, die dann im alltäglichen Leben wieder zum Tragen kommen können.
 
Orgasmusstörungen und Frigidität:Durch konfliktlösende, hypnotherapeutische Interventionen werden die Seele und somit auch der Organismus entlastet, sodass die seelische Reifung und Neuorientierung sanft gefördert werden. So kann die Fähigkeit eines körperlichen Neuerlebens entdeckt und entwickelt werden.
 
Gesteigerte sexuelle Appetenz: Der Lebensstil des Betroffenen wird besprochen und analysiert, dabei sind wichtige Themen insbesondere der übermäßige Sexualtrieb, die einhergehende Bindungsunfähigkeit und Kompensationshandlungen. Mit modernen Hypnosetechniken kann schließlich die innere Ausgewogenheit gefördert und das seelische Gleichgewicht wiederhergestellt werden.
 
Vaginismus: Das Unterbewusstsein wird innerhalb der Trance aufgefordert, im Gedächtnis nach positiven sexuellen Erfahrungen zu suchen, bei denen Ängste, Verkrampfungen und Gefühle der Überforderung noch nicht vorhanden waren. Positive Suggestionen über das Unterbewusstsein fördern schließlich das sexuelle Erleben in einer entspannten Atmosphäre, sodass es durch Entspannung wieder zu sexuellem Vergnügen kommen kann.
 
 
Unterstützend werden bei allen Formen der sexuellen Störung die folgenden Methoden angewendet:
 
  • Durch eine tiefe Entspannung während der hypnotischen Trance wird auf natürliche Weise die Erholung des Körpers und der Psyche gefördert.
  • Versagensängste und negative Gedanken werden effektiv bearbeitet und somit durch positive Gefühle abgelöst. Einem Wiederauftreten wird vorgebeugt, indem die Betroffene lernt, die ursächlichen Emotionen zu verstehen und eine Neuorientierung ermöglicht wird.
  • Konfliktlösende hypnotherapeutische Interventionen können Seele und Körper entlasten. Seelische Reifung und Neuorientierung werden sanft gefördert.
  • Moderne energetische Techniken harmonisieren den inneren Energiefluss und Blockaden wie Wut, Scham oder Trauer bezüglich der Symptomatik werden gelöst. Das innere Gleichgewicht wird gefördert.
  • Das Immunsystem, vegetative Funktionen und der Stoffwechsel können durch die Hypnose direkt stimuliert werden – die Anzahl der abwehrwirksamen Blutkörperchen nimmt während der Hypnose zu. So wird das Selbstheilungspotential des Körpers gesteigert und die Fähigkeit des Körpers zu normaler, „symptomfreier“ Sexualität gefördert.
  • Unterstützend werden Neuro- und Biofeedback dazu genutzt, um den hypnotischen Zustand anhand von verschiedenen Messwerten für den Patienten sichtbar zu machen. Die deutlich sichtbaren Veränderungen der Kurven auf dem Bildschirm zeigen dem Patienten nicht nur, dass er sich nachweislich in einer hypnotischen Trance befunden hat, sondern auch welche Fortschritte der Patient währenddessen gemacht hat.
  • Als ergänzendes Verfahren im Rahmen der Hypnosetherapie wird EMDR eingesetzt. Mit dieser Therapiemethode können Traumata und schwierige Erlebnisse besonders effektiv verarbeitet werden.
  • Unbewusst möglicherweise vorhandene Sekundärgewinne werden transformiert.
 
 
Die trancemed®-Kreativhypnose hilft Ihnen, die unbewussten Ängste, Gefühle oder Bedürfnisse des Körpers und der Seele zu verstehen, die sich hinter der Sexualstörung verbergen und so zu verändern, dass Sie sich wieder wohl fühlen können. Da bei der Entstehung der Störung verschiedene Faktoren zusammenspielen, kann die Behandlung eine ganzheitliche Vorgehensweise erfordern. Besonders großen Wert legen wir dabei auf die Kreativhypnose-Therapie, die auf die psychosozialen Faktoren der Störung abzielt. So sollen vor allem Unsicherheiten und Ängste, aber auch Blockaden beseitigt werden. Gleichzeitig soll der Patient aber auch ein inneres Gespür dafür entwickeln, im Berufs- sowie Privatleben symptomverstärkende oder auslösende Stressfaktoren zu erkennen und soweit wie möglich auch zu entfernen.
Individuell kann die Therapie ergänzt werden durch unterstützende Naturheilverfahren (Homöopathie, Akupunktur, Ernährungsberatung…) sowie durch das Erlernen von Entspannungs- oder Hypnoseübungen, die dann Zuhause angewendet werden können (autogenes Training, Selbsthypnose…). Für den alltäglichen Stressabbau sind aber in jedem Falle ein regelmäßiger Tagesablauf und täglich ausreichend viel Bewegung wichtig. Im Rahmen einer Therapie erfolgt die Behandlung durch die Praxen im trancemed®-Zentrum, andernfalls wird innerhalb eines Coachingprozesses gearbeitet.

 

 

 

 
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