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Klassische Hypnose Schon vor mehr als 2000 Jahren kannten unsere Vorfahren die heilende Wirkung der Hypnose. Im Mittelalter nutzen bereits Mönche die Hypnose zu "Wunderheilungen". James Braid (1795 - 1860) führte zahlreiche Augenoperationen unter medizinischer Hypnose durch und verbreitete dieses Verfahren in der Medizin.
"Hypnos". Erst sehr viel später erklärte er die Hypnose als "Konzentration der Aufmerksamkeit". Er wollte deshalb den Begriff Hypnose durch Monodeismus (Konzentration auf eine Idee) ersetzen. Der Begriff Hypnose hatte sich jedoch schon festgesetzt. In Deutschland wurde die Hypnosetherapie erst 2006 wissenschaftlich anerkannt, zum Vergleich: in Amerika bereits 1958 und in England 1955. Die klassische Hypnosetherapie nutzt mehr schablonenhafte positive Formulierungen (Suggestionen). Es findet eine Hypnose durch den Therapeuten statt, der von außen (also das Wertesystem des Therapeuten) versucht Heilung oder Linderung zu erreichen. Einen Wandel gab es erst mit Milton Erickson, der Begründer der moderneren Hypnosetherapie. Der amerikanische Arzt und Psychiater Milton Erickson (1901 - 1980) war einer der wichtigsten Vorkämpfer um die offizielle Anerkennung der Hypnosetherapie. Allein durch Erzählen von Geschichten brachte Erickson seine Patienten dazu in tiefe Entspannung zu sinken. Die Hypnose nach Milton Erickson wurde auch als "moderne Hypnose" bezeichnet.
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